Aktuelles:
das Pylonrennen am 17. September ist der nächste der ... Vereinstermine
Frühere und aktuelle Ergebnisse unserer Wettbewerbe sind aufgelistet ... hier
Ergebnisse der Mitgliederversammlung 2022 bitte lesen bei ... Protokolle u.a.m.
Alles zur EU-Registrierung und zur neuen Luftverkehrsordnung kann nachgelesen werden unter ... Infos > Amtliches
Die neuesten Infos zu Covid-19 (letzter Update 2. April 2022) gibt es ... hier

Leider gibt es einige Pflanzen, die wir auf unserem Platz oder in der näheren Umgebung überhaupt nicht haben wollen (Wir reden jetzt mal nicht über Mais.). Auch wenn noch nicht alle bei uns aufgetaucht sind, sollten wir sie erkennen und rechtzeitig bekämpfen können - nicht nur in unmittelbarer Nähe, sondern u.a. auch entlang der Zufahrt.

Drüsiges oder Indisches Springkraut

  • Diese Pflanze erstickt auf Dauer alle anderen Pflanzen, kann fast überall wachsen , verbreitet sich sehr schnell und muss daher besonders beachtet werden.
  • Aus Richtung Steinhöring, kurz vor der Zufahrt zu unserem Platz steht es bereits auf einer Länge von mehr als 100 m zwischen Bahnlinie und B304. Dort war 2019 noch gar nichts !!! Es kann also jederzeit über die B304 hinweg in unsere Richtung "springen".
  • Zur Bekämpfung das Kraut vor der Bildung der ersten Blüten ausreißen oder abmähen, dann abräumen und kompostieren oder einfach auf Wegen und Straßen zum raschen Verdorren auslegen. Die betroffenen Flächen müssen jedoch weitere vier Jahre kontrolliert werden, da der Samen im Boden bis zu fünf Jahre keimfähig bleiben kann.

Daneben gibt es noch vier weitere Pflanzen, die sich zwar nicht so schnell verbreiten, dafür aber sehr unangenehme und sogar gefährliche Wirkungen haben können.

Riesenbärenklau

  • Glücklicherweise ist diese Pflanze, die schwerste Hautverbrennungen verursachen kann,  bei uns noch nicht,  aber schon im Lankreis (z.B. an der A94) aufgetaucht.  Daher sollte jeder für den Fall der Fälle die wesentlichen Merkmale kennen:  im Gegensatz zum Wiesenbärenklau (sehe Bildergalerie oben), der nur ca. 1m hoch wird und ungefährlich ist, wird der Riesenbärenklau bis zu 3 m hoch und zeigt am Stengel mehr oder weniger große purpurfarbene Flecken.
  • Eine Annäherung sollte auf jeden Fall nur mit Handschuhen und langärmeliger Kleidung erfolgen. Teilweise werden sogar Ganzkörperschutzanzüge empfohlen.
  • Es besteht keine Meldepflicht für den Riesenbärenklau. Eine Meldung beim zuständigen Umweltamt wird aber dringend empfohlen.
  • NABU gibt folgenden Hinweis zur Bekämfpung: "Als wirksamste Methode gilt das Abschneiden sämtlicher Blütendolden vor der Samenreife. In deren Folge stirbt die Pflanze ab. Wird der Riesenbärenklau dagegen vor der Blüte entfernt, treibt die Pflanze immer wieder nach. Um ein erneutes Wachstum von Riesenbärenklau zu verhindern, muss das Abschneiden mehrere Jahre wiederholt werden, da die Samen noch im Boden lagern."

Ambrosia oder Beifußblättriges Traubenkraut

  • Die Pollen, aber auch der Hautkontakt mit dem Blütenstand können beim Menschen heftigste Allergien auslösen.
  • Zur Bekämpfung im Idealfall noch vor der Blütezeit mitsamt Wurzeln ausreißen bzw. ausgraben und in einem Plastiksack über den Restmüll (!) entsorgen. Durch Verbrennung, Kompostierung oder Entsorgung über den Biomüll kann eine Weiterverbreitung nicht verhindert werden!
  • Da die Samen mehrere Jahre überdauern können, müssen Stellen mit früheren Vorkommen längerfristig kontrolliert werden.

Jakobskraut

  • Alle Teile der Pflanze sind auf Grund der enthaltenen Alkaloide leberschädigend und damit giftig, auch bei Hautkontakt. Insbesondere Tiere wie z.B. Pferde sind betroffen, da sie die Pflanze im Heu nicht erkennen können.
  • Die Verbreitung wird unterbunden durch zweimaliges Mähen im Jahr.

Herbstzeitlose

  • Die Herbszeitlose ist extrem giftig und kann sogar tödlich sein. Dazu auch folgender Bericht.
  • Insbesondere Pferde und Schafe sind bereits durch kleinste Mengen im Heu gefährdet, da die Tiere die Pflanze nur auf der Wiese aber nicht im Heu erkennen können.
  • Die Blüten der Herbstzeitlose können eigentlich nicht mit anderen verwechselt werden im Gegensatz zu den  Blättern, die Bärlauchblättern sehr ähnlich sehen. Erschwerend kommt hinzu, dass Blätter und Blüten nie gleichzeitig auftreten: im Herbst die Blüten – aber ohne Blätter,  im Frühjahr die Blätter – aber stets ohne Blüten.
  • Zur Bekämpfung im Frühjahr früh mähen und ggf. Pflanze ausstechen und ebenfalls im Restmüll (!) entsorgen. Wird nicht zeitig gemäht blüht die Herbszeitlose auch dann, wenn später im Jahr gemäht wird. Dann hilft nur Ausstechen (Ausreißen als schnelle Gegenmaßnahme funktioniert nicht).

Zu allen aufgeführten Pflanzen finden sich weitere Information u.a. in Wikipedia.

Wir benutzen Cookies
Wir verwenden Cookies und zwar nur solche, die essentiell sind für den Betrieb unserer Web-Seite. Weitere Informationen dazu stehen in der Erklärung zum Datenschutz